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Alarmanlagen

Alarmanlagen für die sofortige Erfassung von Gefahrensituationen.

Alarmanlagen dienen der unmittelbaren Erkennung von Gefahrensituationen sowie Einbruchsversuchen und der sofortigen Weiterleitung der Alarmmeldung, z. B. an ein Wach- oder Sicherheitsunternehmen. Eine Alarmmeldung wird durch den Bruch einer Fensterscheibe, das unberechtigte Öffnen einer Tür oder eines Fensters oder durch die unbefugte Begehung von Räumen ausgelöst.

Nach der Übertragung der Meldung an einen Wach- oder Sicherheitsdienst bzw. die Polizei können sofortige Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Im Falle einer konkreten Personengefährdung besteht auch die Möglichkeit, einen Überfallalarm über spezielle Überfallmelder abzusetzen, welche manuell auszulösen sind. Einbruchmeldeanlagen dienen aber vor allem der Prävention, da für den Einbrecher das Risiko entdeckt zu werden, erheblich vergrößert wird.

Welche Arten von Alarmanlagen gibt es?

Verkabelte Alarmanlagen
Sicherste Signalverbindung durch ständig überwachte Leitungen. Jeder Sabotageversuch eines Verbindungskabels wird als Sabotagealarm erkannt. Die Anschaffungs- und Wartungskosten sind bei verkabelten Alarmsystemen in der Regel niedriger als bei Funkalarmanlagen.
Nachteil: Aufwendige Installation bei Nachrüstung – ideal bei Neubauten.

Funk-Alarmanlagen
Die Komponenten der Alarmanlage brauchen keine Anschlussleitung, alle Signale werden über Funk übertragen. Der Funkbereich wird ständig auf Störsignale überwacht. Ein wesentlicher Punkt bei der Systemauswahl ist die Übertragungszuverlässigkeit. Je nach Hersteller und Type werden Funkalarmanlagen mit Frequenz 433MHz und/oder 868MHz angeboten.
Vorteil: rasche Installation und niedrige Installationskosten!

Hybrid-Alarmanlagen
Kombination von verkabelten Komponenten und Funkkomponenten je nach Installationsmöglichkeit. Wenn es die Gegebenheiten zulassen, sollten zumindest einzelne Anlagenteile (Sirene, Bedienteil, Fallenmelder) immer verkabelt werden. Für eine nachträgliche Installation von Alarmsensoren perfekt geeignet. Der Grundausbau ist verkabelt und bei nachträgliche Anpassungen erfolgen mittels Funk. Aber auch beim Wunsch, die verkabelte Alarmanlage mittels Handsender schalten zu können, ist eine Hybrid-Alarmanlage notwendig.

Wie steuert man eine Alarmanlage?

Scharf/Unscharf-Schaltung
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung einer Alarmanlage erfolgt üblicherweise an Bedienteilen, die mittels Code und/oder Transponder geschalten werden. Die Bedieneinheiten befinden sich im Eingangsbereich. Bei Funkalarmanlagen sind auch Handsender verfügbar, welche z.B. am Schlüsselbund getragen werden können. Fernschaltungen über APP oder SMS sind bei den modernen Alarmsystemen unter Umständen möglich. Diese Maßnahme sollte aber gründlich überlegt werden, da sie auch Gefahren mit sich bringt.

Was passiert, wenn es passiert?

1. Örtliche (laute) Alarmierung
Bei alarmgesicherten Objekten ist die rechtzeitige Abschreckung der Eindringlinge durch eine örtliche Alarmierung der Nachbarschaft durch Außensirenen wichtig. Diese sind mit einem zusätzlichen optischen Signal ausgestattet und sollten außerhalb der Reichweite von Tätern (um Sabotage zu verhindern) sowie gut sichtbar angebracht werden. Zentral im Inneren des Gebäudes können zusätzlich auch Innensirenen installiert werden, diese sollen den „Stressfaktor“ der Einbrecher erhöhen und aufgrund der Lautstärke dazu dienen, dass Einbrecher das Objekt sofort wieder verlassen.

 

2. Stille Alarmierung
Die sogenannte stille Alarmierung von Hilfskräften (Polizei, privater Wachdienst, Privatpersonen) ist sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich sinnvoll. Dabei werden verschiedene Netze (Festnetz, GSM oder IP) zur Übermittlung von digitalen Signalen, Sprachtexten oder SMS genutzt. Auch bei einer Deaktivierung unter Zwang kann die Anlage nur scheinbar unscharf gestellt werden, wobei im geheimen aber ein stiller Alarm ausgelöst wird.

Infovideo unserer Partnerfirma Telenot

Wissenswertes über eine Alarmanlage

Sabotagealarm
Alle Komponenten einer Alarmanlage sowie Leitungsverbindungen sind ständig überwacht (24h Line). Jeder Versuch einer Sabotage wird als solcher erkannt, angezeigt und über ein akustisches Signal an Wachdienste oder Sicherheitszentralen gemeldet. Erfolgt ein Angriff im unscharfen Zustand der Anlage, so wird dieser an der Anlage angezeigt und ein Summer alarmiert akustisch. Im scharfen Zustand erfolgt eine Alarmierung, als wäre es ein Einbruch.

Stromversorgung
Auch bei einem Stromausfall muss die Alarmanlage technisch einwandfrei funktionieren. Sie besitzt deshalb eine interne Notstromversorgung, die den Betrieb je nach eingebautem Akku für 12- 60 Stunden sicher stellt. Sollte nach Ablauf dieser Zeit der Strom noch nicht wieder eingeschaltet worden sein, gibt die Anlage einen Alarm ab. Bei verkabelten Alarmanlagen sind Akkus in der Zentrale eingebaut, welche das gesamte Alarmsystem im Notfall versorgen.
Bei Funkalarmanlagen sind ohnehin in sämtlichen Alarmmeldern Batterien notwendig und daher ist keine zentrale Versorgung notwendig.


VSÖ/VDS-geprüft
Produkte, die über eine gültige VSÖ, VDE oder EN- Zertifizierung verfügen, entsprechen dem höchsten Sicherheitsstandard. Dieses Qualitätsmerkmal wird nur nach aufwendigen Prüfungen vergeben und mittels Zertifikat des Herstellers nachgewiesen.

Technische Meldungen
Grundsätzlich kann jedes technische Störungssignal an eine Einbruchsmeldeanlage angeschlossen werden. Je nach gewünschtem Ereignis werden dann Anzeigen oder Sirenen aktiviert und Meldungen können natürlich über das Wählgerät an externe Stellen weitergeleitet werden. Technische Gefahren können sein: Wassereinbruch, Stromausfall, Gasaustritt.

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